Oliver Przybylla | Telefon 03447 - 371505 | Mobil 0163 - 3342229 | Email Oliver.Przybylla@ergo.de | Geschäftsstelle: Zeitzer Str. 25 in 04600 Altenburg

„Versicherungen zahlen doch eh nicht, wenn es darauf ankommt“

Ich kann es wirklich nicht mehr zählen, wie häufig ich diese und andere Aussagen in meiner 30 jährigen Tätigkeit als Finanzberater schon von meinen Kunden gehört habe.

Geht es dir vielleicht ähnlich? Wenn ja, ist es überhaupt nicht schlimm und ich kann deine Gedanken auch sehr gut verstehen. In meiner Branche werden den Kunden oft die verschiedensten Horrorszenarien ausgemalt, gegen die man sich auf jeden Fall versichern sollte. Jeder will verkaufen!

Heute möchte ich dir gerne mal eine kleine Story von meinem Kunden Martin erzählen, den ich vor knapp 18 Jahren durch eine Empfehlung kennenlernte. Ich hatte mich schon sehr früh auf das Thema der Arbeitskraftabsicherung von Arbeitnehmern spezialisiert und auch Martin bat mich hier um Rat.

In einer Zeitung – wir befinden uns im Jahr 2000, damals war das Internet noch nicht sooo stark verbreitet – hatte er gelesen, dass sich jeder Bundesbürger – der nach 1961 geboren wurde – mit dem Thema der privaten Absicherung gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit beschäftigen sollte, da der Staat für die Jahrgänge, die nach 1961 geboren sind, nicht mehr ganz so spendabel sei.

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Gehört ihre Berufsgruppe dazu?

Auch Martin war davon betroffen und hatte hier entsprechenden Nachholbedarf… der kleine Haken an der Sache? Du ahnst es schon, er musste eine Versicherung abschließen, ohne zu wissen ob er diese jemals brauchen würde oder die monatlichen Beiträge am Ende doch nur zum Fenster rausgeschmissen sind. Zumindest waren das seine Bedenken, die er mir auch sehr offenherzig mitteilte.

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, ob so eine Absicherung für ihn wirklich notwendig war… entscheide selbst, ob du an Martin´s Stelle ähnlich gehandelt hättest.

Mit einem Nettolohn von 1.900 Euro – alsMauer (wir hatten uns damals gerade an die neue Währung gewöhnt) konnte er seine kleine Familie (Frau und 1 Kind) gut versorgen und auch den Kredit an die Bank für das gerade neu gebaute Eigenheim zurückbezahlen. Allerdings war die Familie auch auf Martin´s Gehalt und letztendlich auch seine Arbeitskraft als Alleinverdiener angewiesen.

Durch den erwähnten Zeitungsartikel bereits vorgewarnt, nahm er das von mir skizzierte Horrorszenario fast schon mit einem kleinen Schmunzeln auf… „wenn du mal nicht mehr in der Lage sein solltest, irgendeinen Job länger als drei Stunden pro Tag auszuüben, zahlt dir der Staat immerhin knapp 800,- Euro Erwerbsminderungsrente im Monat“. Bumm, die Wahrheit war doch etwas schmerzhaft aber letztendlich war für Martin klar, dass er sich zumindest für die Differenz von 1.100,- Euro privat absichern musste und tat das dann auch. Hättest Du an seiner Stelle ähnlich gehandelt?

Etwa ein Jahr später trafen wir uns wieder und führten eine kleine Diskussion darüber, ob es nicht doch sinnvoller wäre, die Absicherung wieder zu beenden und die monatlichen Ausgaben dafür lieber in den Konsum und das nächste Nokia-Handy (auch das iPhone kannten wir damals noch nicht) zu investieren. Doch auch wenn Martin etwas wankelmütig war, so hielt er dennoch daran fest, dass die Absicherung seiner Arbeitskraft für seine Familie eine sehr große Sicherheit darstellte und blieb dabei.

Knapp zwei Jahre später erhielt ich an einem Dienstagmorgen einen aufgeregten Anruf von Martin. Schnell stellte ich fest, dass dies kein gewöhnlicher Anruf war. Mein Kunde teilte mir unter großen Schmerzen mit, dass er seine Tochter am Abend zuvor aus dem Kinderbett gehoben hatte und im selben Moment ein schmerzhaftes Knacken im Rücken feststellte. Die Schockdiagnose: Doppelter Bandscheibenvorfall! Es war schnell klar, dass Martin mehrere Monate brauchen würde, um wieder in seinen Job zurückkehren zu können.

Zwar konnte ich ihm nicht die Schmerzen abnehmen, aber neben vielen aufbauenden Worten übernahm ich die komplette Kommunikation mit der Versicherung, die schnell die versicherte Rente aufgrund der bestehenden Berufsunfähigkeit auszahlte.

Viele Jahre später schreibe ich dir diese Geschichte mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Aus dem einen Auge kullert eine Träne, da der Heilungsprozess bei Martin leider nicht so verlaufen ist, wie es sich alle gewünscht hätten. Inzwischen sind fast 15 Jahre vergangen und aufgrund seiner weiterhin bestehenden Rückprobleme konnte er bis heute nicht mehr in seinem Job arbeiten und die Heilung schreitet nur sehr langsam voran.

Trotzdem werde ich von der Familie bei jedem Treffen herzlich empfangen… denn ohne meine gut gemeinte Hartnäckigkeit hätte dieser Vorfall die Familie möglicher Weise in den finanziellen Ruin getrieben.

Dafür liebe ich meinen Job und freue mich sehr, dass du diese kleine Story aus meinem Finanzberater-Leben bis zum Ende gelesen hast.

Haben Sie noch Fragen, möchten Sie mich persönlich sprechen?

Rund um das Thema Berufsunfähigkeit (BU) und Metallrente berate ich Sie kostenlos und unverbindlich. Nutzen Sie hierfür das unten stehende Kontaktformular und ich melde mich persönlich bei Ihnen. Bis gleich, Ihr Oliver Przybylla 

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